Giovanni Funghi vom Hersteller des knusprigen Erlkönigs, der leider aus uns unverständlichen Gründen unerkannt bleiben will, erklärt das folgendermaßen: "Forscher an der weltbesten Mensa von allen haben schon vor einiger Zeit herausgefunden, dass sich Pizzateig vorzüglich für die Karosserien von Autos eignet". "Pizzateig" so der Entwicklungsleiter für alternative Fahrzeugkonzepte weiter "ist der Karosserierohstoff von morgen". Tatsächlich kann Frau Tarte Noir aus der Forschungsabteilung der weltbesten Mensa von allen eine Reihe von Vorteilen von Pizzateig gegenüber herkömmlichen Stah-l, Carbon- und Aluminiumkarossen bei Autos aufzählen. "Erstens" so die Forscherin "lässt sich Pizzateig viel leichter formen". Neue Karosserieformen könnten so erprobt werden. "Wir können heute schon jedem Kunden in der Mensa ein einzigartiges Pizzastück liefern, kein Stück ist gleich groß wie ein anderes", so die engagierte Forscherin. "Das wäre mit anderen Materialien nur unter erhöhtem Aufwand möglich". Professor Margarita von der Uni Bologna bestätigt diese These. "Nicht nur die erleichterte Formbarkeit ist ein Vorteil der Pizza-Karosse." "In der Scuderia Pizzeria setzen wir solche Fahrzeuge schon seit geraumer Zeit im Rennsport ein" erklärt der Professor weiter. Der große Vorteil liegt dabei auch in im geringen Gewicht der Pizzahaut. Im Gegenteil zu Blech ist Pizzateig wesentlich luftiger und kann deswegen in dickeren Schichten verarbeitet werden. "Dies erhöht die Festigkeit unserer Pizzen beträchtlich" pflichtet Frau Noir zu. "Die Studenten haben so nicht das Problem, dass sie aus Versehen mit dem Messer Stücke von der Pizza abschneiden ohne das tun zu wollen" erklärt sie weiter.
Darüberhinaus wird bei der Pizzakarosserie die Lackierung gespart. "Wir können die Farbgebung durch die Backtemperatur stufenlos zwischen Taxibeige und Nachtschwarz regulieren" sagt Giovanni Fun
ghi vom deutschen Autohersteller.Diese Eigenschaft ist neu für Frau Noir: "Bisher dachten wir, dass der Teig schwarz sein muss um die nötige Steifigkeit für unsere Studenten zu haben, vielleicht experimentieren wir mal mit hellerer Pizza, aber ich glaube das kommt nicht so an, Studenten sind nicht so experimentierfreudig" fügt sie hinzu.
Um die Pizzaautos straßentauglich zu machen ist noch ein beträchtlicher Aufwand nötig. Erste Crashtests zeigen, dass im Standard EURO-NCAP Crashtest, Autos, die mit den Pizza-Karossen der weltbesten Mensa ausgerüstet sind, die Crash-Barriere einfach durchbrechen. Dieses Verhalten ist natürlich für andere Verkehrsteilnehmer nicht unbedingt günstig. Professor Margarita hat aber auch dafür eine Lösung: "Wir experimentierem mit Tomatensauce-Bags, die vor einem Crash detonieren und mittels Tomatensauce die Pizzahaut geschmeidig machen und so den Fußgängerschutz erhöhen". Spätestens 2010 sollen die ersten Pizzaautos in Serie gehen.
Eins ist heute schon sicher: "Die Pizzakarossen sind 100% recyclebar, so Frau Noir. Wir verkaufen die Reste unserer Crashtest heute schon sehr erfolgreich an die Studenten!"
Guten Appetit!
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